Dr- med. Hartung - Cancer Therapy Specialist Germany

 

Zentrum für Hyperthermie und alternative Krebstherapie
Dr. med. Dieter Hartung
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Alternative Krebstherapie - Krebsbehandlung

Unserer Ansicht nach soll die alternative Krebstherapie die schulmedizinische Behandlung (Chemotherapie, Bestrahlung, Operation) nicht ersetzen. Die alternative Krebsbehandlung soll vielmehr unterstützend eingreifen und immunstärkend wirken. Die Heilungschancen werden verbessert und die Lebenserwartung wird verlängert.

Begriffe wie biologische Krebstherapie, komplementäre Krebstherapie und ganzheitliche Krebstherapie sind unseres Erachtens mit dem Ausdruck alternative Krebstherapie gleichzusetzen. Wir konnten beobachten, dass sich besonders bei Krebserkrankungen und chronischen Erkrankungen die ganzheitlichen Behandlungsmethoden als wertvolle Ergänzung zur schulmedizinischen Herangehensweise anbieten.

Alternative Krebsbehandlung

Die Diagnose Krebs bedeutet für die Betroffenen heute nicht mehr unbedingt das Todesurteil. Die moderne Medizin kennt verschiedene Therapien, die bei vielen Tumorpatienten zur Genesung führen. Behandlungsmethoden wie Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie werden in zahlreichen Fällen erfolgreich durchgeführt. Für den Patienten beinhalten sie oft einen langen Leidensweg. Die Chemotherapie bekämpft nicht nur die Tumorzellen, sondern schädigt auch umgebende Zellen und Organe. Dies verursacht eine Vielzahl von Nebenwirkungen, u. a. Haarausfall, Durchfall, Übelkeit und Schmerzen. Neben den herkömmlichen Therapieformen gibt es sehr gute Methoden fürdie alternative Krebsbehandlung. Die meisten davon werden begleitend zu den schulmedizinischen Therapien eingesetzt. Sie können z. B. den Erfolg der Chemo- oder Strahlentherapie erhöhen, deren Nebenwirkungen verringern und das Immunsystem des Patienten stärken. Es gibt auch die Möglichkeit, sich nur für eine alternative Krebsbehandlung zu entscheiden.

Viele Formen der alternativen oder komplementären Krebstherapie werden von den Patienten gewählt, um die schulmedizinischen Behandlungsformen zu ergänzen. Dabei sind komplementäre Behandlungsmethoden besonders deshalb beliebt, weil sie als schonend und weniger belastend gelten. Das Spektrum an alternativen Therapiemöglichkeiten ist breit gefächert. So entscheiden sich viele Krebspatienten begleitend zur Standardtherapie für Verfahren aus der Naturheilkunde, der Anthroposophischen Medizin oder der Homöopathie. Desweiteren erhoffen sich zahlreiche Betroffene Hilfe von traditionellen Heilverfahren aus aller Welt, z. B. der Traditionellen Chinesischen Medizin oder Ayurveda. Andere versprechen sich Erfolge durch eine Umstellung ihrer Ernährung, sie wenden bestimmte Diäten an oder nehmen Nahrungsergänzungsmittel ein. Viele pflanzliche Medikamente, wie z. B. die Mistel oder Heilpilze, werden als ergänzende Krebstherapie eingesetzt. Zu den Methoden der alternativen Krebsbehandlung werden teilweise auch spirituelle und psychologische Verfahren gezählt, deren Wirkung allerdings umstritten ist. Dagegen werden auch in der Schulmedizin psychologische Behandlungsmethoden begleitend zur Chemo- und Strahlentherapie angeboten.

In Deutschland und der Schweiz ist die Misteltherapie als alternative Krebsbehandlung weit verbreitet. Sie wird begleitend zu den Standardtherapien angewendet. Extrakte aus der Mistel werden vom Heilpraktiker oder Arzt unter die Haut oder auch direkt in die Krebszellen gespritzt. Die Misteltherapie kann die Erfolge der Standardtherapien erhöhen und gleichzeitig deren Nebenwirkungen verringern. Außerdem stärkt sie die Abwehrkräfte und verbessert die Lebensqualität der Patienten. Die Ozontherapie ist ein weiteres Beispiel für die begleitende alternative Krebsbehandlung. Das Ozon kann dem Patienten auf verschiedene Arten verabreicht werden, z. B. als Eigenblutbehandlung oder als Injektion direkt in die Tumorzellen. Dabei stärkt das Ozon einerseits das Immunsystem, andererseits unterstützt es die Standardtherapien bei der Krebsheilung. Die Ozontherapie ist eine Variante der Sauerstofftherapie. Krebszellen entwickeln sich besonders gut in sauerstoffarmen Körperregionen. Je mehr die Körperzellen also mit Sauerstoff bzw. Ozon versorgt werden, desto schlechter werden die Entwicklungsbedingungen für die Tumorzellen.

Während einer Krebstherapie ist eine gesunde, vitamin- und nährstoffreiche Ernährung der Patienten besonders wichtig. Durch die Nebenwirkungen der Strahlen- und Chemotherapie und ihre Symptome wie Durchfall und Erbrechen ist eine ausreichende Versorgung des Organismus mit Vitaminen und Nährstoffen oftmals nicht mehr gewährleistet. Gerade der Mangel an Vitamin C kann sich besonders kritisch auswirken, denn Krebspatienten benötigen für die Stabilisierung ihrer Abwehrkräfte weitaus mehr Vitamin C als gesunde Menschen. Da sie dieses nicht mehr ausreichend mit der Nahrung zu sich nehmen können, gehört auch die Behandlung mit Vitamin C zu den ergänzenden Krebstherapien. Die Patienten erhalten über einen längeren Zeitraum täglich Infusionen mit Vitamin C. Diese können die Abwehrkräfte mobilisieren, Therapieerfolge verbessern und das allgemeine Wohlbefinden erhöhen. Eine alternative Krebsbehandlung, die sich auch in der Schulmedizin bewährt hat, ist die Hyperthermie, bei welcher der Körper des Patienten künstlich überwärmt wird. Mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen, Ultraschall oder einer Spülung mit heißer Flüssigkeit erzielen die Ärzte eine Steigerung der Körpertemperatur des Patienten auf 40 bis 45 Grad Celsius. Durch die Überwärmung sterben die Krebszellen zwar nicht ab, sie reagieren jedoch empfindlich auf hohe Temperaturen und sind leichter angreifbar. Die Hyperthermie unterstützt auf diese Weise die Heilungserfolge der Chemo- und Strahlentherapie.

Ein Beispiel für die alternative Krebsbehandlung, das in Deutschland noch nicht weit verbreitet ist, ist die Galvanotherapie. Benannt nach ihrem Erfinder, dem italienischen Wissenschaftler Luigi Galvano, wird diese Behandlungsmethode bereits seit dem 19. Jahrhundert gegen verschiedene Krankheiten erfolgreich eingesetzt. Bei der Galvanotherapie wird mit Hilfe von Elektroden schwacher Gleitstrom durch den Körper des Patienten geleitet. Da Tumorzellen eine höhere elektrische Leitfähigkeit besitzen als gesunde Zellen, wirkt der Strom gezielt auf das kranke Gewebe ein. Die Krebszellen werden zunächst kleiner und sterben schließlich ab. Im Gegensatz zur Chemotherapie schont die Galvanotherapie das gesunde Gewebe, Organe und Zellen werden nicht verletzt, schwerwiegende Nebenwirkungen bleiben aus. Gegen Krebserkrankungen wie Lungen-, Brust-, Darm-, Haut- oder Prostatakrebs ist die Galvanotherapie eine sanfte Alternative zu den herkömmlichen schulmedizinischen Behandlungsmethoden. Allerdings gibt es keine wissenschaftlichen Studien, welche den Erfolg der Galvanotherapie bestätigen. Sie ist deshalb medizinisch nicht anerkannt, ihre Kosten werden von den Krankenkassen nicht übernommen.

Die alternative Krebsbehandlung ist bei Medizinern und Fachleuten nach wie vor umstritten. Für die meisten Verfahren existieren zwar inzwischen zahlreiche Studien, doch anerkannte Wirksamkeitsnachweise fehlen für viele der Behandlungsformen und Medikamente. Wurde kein Wirksamkeitsnachweis erbracht, übernimmt die Krankenkasse nicht die Kosten für die Behandlung. Außerdem ist bei zahlreichen Verfahren wenig über mögliche Nebenwirkungen bekannt. Fachleute raten dringend, eine alternative Krebstherapie mit dem behandelnden Arzt abzusprechen, da Wechselwirkungen mit Standardtherapien nicht ausgeschlossen werden können.

Dennoch raten auch Schulmediziner nicht grundsätzlich von alternativen Krebstherapien ab. Viele Krebspatienten bestätigen eine positive Wirkung komplementärer Behandlungsformen auf ihr allgemeines Wohlbefinden. Für zahlreiche alternative Verfahren ist auch belegt, dass sie die Heilerfolge der Chemo- und Strahlentherapie erhöhen und deren Nebenwirkungen verringern. Außerdem gibt es vielen Patienten ein gutes Gefühl, selbst gegen die Krankheit aktiv zu werden. Wer sich für eine alternative Krebsbehandlung entscheidet, sollte dies auf jeden Fall in Absprache mit seinem behandelnden Arzt tun. Für Krebspatienten gibt es zahlreiche Beratungsangebote, wo sie sich zusammen mit Fachleuten für passende alternative Behandlungsmethoden entscheiden können.

 

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